Hierarchiestufen im Handwerk, außerhalb des Handwerks und Politik

Inhaltsverzeichnis

Hierarchiestufen im Handwerk, außerhalb des Handwerks und Politik

Hierarchiestufen Handwerk

Hierarchiestufen außerhalb des Handwerks

Aufstiegshierarchien für die verschiedenen politischen Ebenen

Kommunalebene

Landesebene

Bundesebene

Versuch einer Schätzung des Durchschnittseinkommen

Durchschnittseinkommen im Handwerk

Durchschnittseinkommen außerhalb des Handwerks

Durchschnittseinkommen in der Politik

Hierarchiestufen im Handwerk, außerhalb des Handwerks und Politik

Aufgrund des Fachkräftemangels werden im beruflichen Umfeld viele Arbeitspositionen unbesetzt bleiben. Traditionell benötigt man in Deutschland eine Ausbildung, um in den Unternehmungen Karriere zu machen. Eine Ausnahme bildet hierbei die Politik. Die starren Hierarchiestufen konkurrieren mit den flachen Hierarchien in den vielen Startups.

Hierarchiestufen Handwerk

Im Handwerk gibt es keine allgemeingültige und standardisierte Liste von Hierarchiestufen wie in vielen Industrie- und Büroumgebungen. Die Struktur im Handwerk kann je nach Gewerk, Unternehmensgröße und individueller Firmenpolitik variieren. Dennoch kann man typischerweise eine Entwicklung von unten nach oben feststellen:

  1. Lehrling: Beginn der beruflichen Ausbildung im Handwerk.
  2. Geselle/Gesellin: Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung folgt die Stufe des Gesellen, der in der Regel eigenständiger arbeitet.
  3. Meister/Meisterin: Der Meister ist oft berechtigt, einen eigenen Betrieb zu führen und Lehrlinge auszubilden. Es ist eine Qualifikation, die durch eine Meisterprüfung erworben wird.
  4. Betriebsinhaber/Betriebsinhaberin: Inhaber eines Handwerksbetriebs, der möglicherweise auch die Funktion des Meisters übernimmt.

Hierarchiestufen außerhalb des Handwerks

Bei Angestellten in anderen Branchen, insbesondere in Büro- oder Unternehmensumgebungen, gibt es keine festgelegte, allgemeingültige Bezeichnung für die Hierarchiestufen, da dies stark von der Unternehmensstruktur und der Branche abhängt.

In Unternehmen sind typische Hierarchiestufen jedoch oft:

  1. Praktikant/Auszubildender: Ähnlich dem Lehrling im Handwerk, oft in der Ausbildungsphase.
  2. Mitarbeiter/Arbeitnehmer: Allgemeine Bezeichnung für angestellte Personen.
  3. Spezialist/Experte: Mitarbeiter mit fortgeschrittenen Fähigkeiten und spezifischem Fachwissen.
  4. Teamleiter: Verantwortlich für die Führung eines Teams von Mitarbeitern.
  5. Abteilungsleiter: Leiter einer Abteilung innerhalb des Unternehmens.
  6. Bereichsleiter: Verantwortlich für einen größeren Bereich oder mehrere Abteilungen.
  7. Geschäftsführer/Direktor: In höheren Positionen, oft mit Gesamtverantwortung für das Unternehmen.

Eine Ausbildung ist meistens nötig.

Aufstiegshierarchien für die verschiedenen politischen Ebenen

Politiker und Politikerinnen haben vielfältige Möglichkeiten aufzusteigen.

Eine Ausbildung oder Studium sind nicht nötig.

Kommunalebene

  1. Basismitglied der Partei :Engagement in lokalen Parteiaktivitäten.
  2. Ortsverbandsebene: Aktive Teilnahme an Ortsverbandstreffen.
  3. Übernahme von Aufgaben in der Kommunalpolitik auf Ortsniveau.
  4. Gemeinderatsmitglied: Wahl oder Ernennung als Mitglied des Gemeinderats.
  5. Bürgermeister/Bürgermeisterin: Wahl oder Ernennung als Leiter(in) der Gemeindeverwaltung.

Landesebene

  1. Aktiver Parteifunktionär: Engagement in landesweiten Parteiaktivitäten
  2. Kreisebene: Übernahme von Funktionen in der Partei auf Kreisebene.
  3. Aktive Teilnahme an Landesparteitagen.
  4. Landtagsabgeordnete(r): Wahl oder Ernennung als Mitglied des Landtags.
  5. Ministerpräsident(in) oder Landesminister(in): Wahl oder Ernennung als Leiter(in) der Landesregierung oder eines Ministeriums.

Bundesebene

  1. Parteivorsitzende(r): Übernahme von Führungspositionen in der Partei auf Bundesebene.
  2. Bundestagsabgeordnete(r): Wahl oder Ernennung als Mitglied des Bundestags.
  3. Bundesminister(in): Ernennung zum Leiter eines Bundesministeriums.
  4. Bundeskanzler(in): Wahl oder Ernennung als Leiter(in) der Bundesregierung.

Versuch einer Schätzung des Durchschnittseinkommens

Durchschnittseinkommen im Handwerk

Das Durchschnittseinkommen im Handwerk variiert stark je nach dem spezifischen Handwerksberuf. Hier sind einige grobe Schätzungen:

Lehrling/Geselle: Je nach Beruf und Region kann das Einkommen während der Ausbildung und in den ersten Jahren nach Abschluss der Lehre variieren. Es liegt oft im Bereich von 20.000 bis 40.000 Euro brutto pro Jahr.

Meister/Inhaber eines Handwerksbetriebs: Das Einkommen kann stark variieren und hängt von der Größe des Betriebs, der Auftragslage und der Region ab. Es könnte im Bereich von 40.000 bis 80.000 Euro brutto pro Jahr oder mehr liegen.

Durchschnittseinkommen außerhalb des Handwerks

Das Durchschnittseinkommen außerhalb des Handwerks variiert stark je nach Berufsfeld. In Deutschland lag das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2022 bei rund 48.538 Euro pro Arbeitnehmer.

Durchschnittseinkommen in der Politik

Das Einkommen in der Politik ist ebenfalls stark abhängig von der politischen Ebene und der Position. Zum Beispiel betrug das Bruttojahreseinkommen eines Bundestagsabgeordneten in Deutschland im Jahr 2022 ca. 123.879 Euro, ohne Berücksichtigung der Einkünfte aus Nebentätigkeiten. Die Nebentätigkeiten sind oft untrennbar mit dem politischen Amt verknüpft. Für Mitglieder der Bundesregierung oder Ministerien kann das Einkommen höher sein.

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