„Dummheit schafft Freizeit!“ Teil 3

Besonders wegen der Corona-Epidemie war 2020 ein besonderes Jahr. Der Arbeitsalltag fand eigentlich immer hinter einer Maske statt, also trug man meistens zwei. (Witz, gelle ne!)

2020 – war ein besonderes Jahr! Ein Rückblick.

Besonders wegen der Corona-Epidemie war 2020 ein besonderes Jahr. Der Arbeitsalltag fand eigentlich immer hinter einer Maske statt, also trug man meistens zwei. (Witz, gelle ne!)

Es ist schon erstaunlich, wie „normal“ der Alltag von statten ging. Durch die vielen beruflichen Beschäftigungen waren mir die Einschränkungen durch die Pandemie gar nicht so aufgefallen. Ich saß meistens im Nerdkeller vor dem Computer. Mein normaler Alltag unterschied sich also nicht von der besonderen Situation.

Ich hatte so einiges in 2020 vor. Davon konnte ich das meiste umsetzen: Bodybuilding durch häufiges grillieren sowie regelmäßiges Fischbrötchen essen an der Nordsee. Das Sixpack wurde durch diese hauptsächliche Steinzeiternährung gut definiert sichtbar, der runde Kopf etwas eckiger.

Leider konnte ich in 2020 mein adaptives System, inclusive künstlicher Intelligenz, noch nicht fertigstellen. Dafür ging es mit Software Engineering Analyse und Design, an der FRA UAS, bis ins Jahr 2021 weiter,

Im Beitragsbild ist mein Hund Kurti zu sehen, der leider in 2020 verstorben ist. Jeder Tag mit ihm war ein Tag voller Glück. Er war ein wahrer Sonnenschein. Er hatte einfach andere wichtige Dinge im Fokus und zauberte so jedem ein Lächeln ins Gesicht.

In Teil vier geht es mit dem Jahr 2021 weiter.

Lese auch „Dummheit schafft Freizeit“, Teil 2

Möbelmesse 2020

Auf der imm cologne – der internationalen Möbel- und Einrichtungsmesse – werden aktuelle Einrichtungstrends präsentiert. Ich war selbst dort und habe mir einen Überblick verschafft.

Motivation

Besonderes auf smartes Interior bin ich gespannt. Ebenso, ob es mittlerweile bei der Möbel produzierenden Industrie angekommen ist, welche Möglichkeiten mit smart sensor technology möglich ist. Barrierefreies Wohnen ist schon länger ein Thema seit den 90er Jahren. Mit Begriffen wie Seniorenmarkt, Silvermarket, 50+, Gerontotechnik usw., ist man dem Markt nicht komplett gerecht geworden; ein Design for all fehlte.

Uuiii, ich war auf der Messe „Let’s be smart!

Alter Wein in neuen Schläuchen, erkannte man bei der interessanten Präsentation des smarten Wohnraums. Schön, dass man dieses bunte Potpourri an einem zentralen Ort präsentiert bekam. Die Markttür wurde weit geöffnet und im nächsten Jahr bekommen wir dann etwas mit mehr Pfiff auf der imm präsentiert.

Innovation wo bist du?

Auf den Messeständen der „guten alten Produzenten“ bekam man bei der Frage nach Barrierefreiheit fragende Blicke als Antwort. Die meisten Anbieter gehen immer noch nicht sattelfest mit dem Thema „smart Wohnen“ um.

Alles sicher?

Das Thema Datenschutz wurde ebenfalls dargestellt. Zwar kurz, aber immerhin wurde etwas dazu gesagt. Da bin ich mal gespannt, wie dies umgesetzt werden soll im smarten Haushalt, wenn doch alle den guten alten KNX-BUS verwenden. Dieser BUS ist vom Design her nicht auf Sicherheitsaspekte ausgelegt.

Ferner wird jede Menge personenbezogene Daten gesammelt und verarbeitet. Schnell ist man in der schwierigen Situation, dass aus diesen Daten besondere personenbezogene Daten werden, wie etwa Gesundheitsdaten mit hohen Schutzanforderungen.

Der breite Markt

Sollten die Anbieter und Produzenten auf den Markt aufspringen wollen, wird dies kaum schnell umzusetzen sein, da Systemintegratoren und der IT-affine Verkäufer im Einzelhandel kaum zu bekommen bzw. vorhanden ist. Besonders im Kundendienst sollte ein Techniker beschäftigt sein, mit entsprechendem Schwerpunkt in seiner Fachrichtung.

Farbe und Stoffe für Polster und Boden

Das freundliche Schwarz, das freundliche Grau, das freundliche Braun(orange), Grüntöne. Eigentlich sollen wir wohnen wie der Schauspieler Robert Wagner, in der Serie „Hart aber Herzlich“ (1979-1984). Wunderbar, die 50-jährigen können ihr Jugendtrauma aufleben lassen oder auch wohnen wie Pipi Langstrumpf bei Anika.

So, das reicht erstmal! Viel Spaß bei der Einrichtung.

Machs mal richtig gut in 2020 oder ein Motto für das neue Jahr!

Ja, was soll so richtig gut gemacht werden? In diesem Jahr ist es der Umgang und die Umsetzung der Digitalisierung. Überall wird alles digitalisiert. Der Arbeitsstelle mit seinen vielfältigen Prozessen ist bei dieser Überlegung in der Priorität ganz weit oben eingeordnet. Ebenso die privat zu erledigenden Vorgänge

Ja, was soll so richtig gut gemacht werden? In diesem Jahr ist es der Umgang und die Umsetzung der Digitalisierung. Überall wird alles digitalisiert. Der Arbeitsstelle mit seinen vielfältigen Prozessen ist bei dieser Überlegung in der Priorität ganz weit oben eingeordnet. Ebenso die privat zu erledigenden Vorgängen sollen immer mehr digitalisiert werden.

Die Herausforderung der Digitalisierung liegt nicht in der Umsetzung der Inhalte. Schnell ist mit der Textverarbeitung ein Dokument erstellt. Der Klick im Browser auf die Lesezeichen Verwaltung ist fix durchgeführt, um die interessante Seite irgendwann wieder aufrufen zu können. Zu jedem digitalisierten Vorgang entstehen eine Menge an Metadaten. Diese Metadaten beschreiben die Daten, die eben digitalisiert worden sind in der Textverarbeitung, Browser oder anderer Software. Die Herausforderung ist es, mittels dieser Metadaten die Inhalte wieder auf zu finden.

Selbstverständlich bietet das Betriebssystem vielfältige Möglichkeiten der Suche an. Diese Suche ist aber meist völlig losgelöst von der Art der eigenen Überlegung der Ablage auf den Systemen. Also, die Universalsuche benötigt ein Universalgenie zur Bedienung der Suchfunktion.

Warum ist das so schwierig? Ein Beispiel anhand eines Dateinamens: file_20200102.txt, file_02012020.txt, 2020_01_02_file.txt. Hier erkennt sich der Eine oder Andere sicherlich wieder, wie Dateien benannt werden. Im Moment sind die Dateinamen aussagekräftig genug. Monate oder Jahre später wünscht man sich mehr Information über die Datei.

Die Suche nach dem Begriff „unbekannt“ fördert etliche Ausgaben als Suchergebnis auf die Anzeige. In diesen Dateien sind meist mehr oder weniger wichtige Information beschrieben. Sucht man diese Informationen, können sie nur mit erheblichem Aufwand gefunden werden. Einige Unix-Betriebssysteme bieten mittlerweile die Möglichkeit unkompliziert Zugriff als Anwender auf die Metadaten zu erhalten und Rücken diese Möglichkeit somit mehr in den Fokus der Anwendungen (Tags, Kommentare). Leider sind Metadaten zu Dateien bei der Übertragung volatil und nach der Übertragung nicht mehr im Ursprungszustand vorhanden.

Ein anderes, beispielhaftes Problem der Digitalisierung an der Arbeit, ist der Umgang mit E-Mail-Verteilern. Die Geschäftsführung sendet über den E-Mail-Verteiler an alle Mitarbeiter die wichtige Information „Betreff: Mitarbeiter verstorben“ und der Gewerkschaftsvertreter antwortet an alle Mitarbeiter über diese E-Mail mit geändertem Betreff „Firmen Kegelausflug“ und geändertem Text. Lässt man sich nun über das E-Mail-Programm den Gesprächsverlauf anzeigen – dies geschieht durch Nutzung der Metadaten – bekommt man einen zweifelhaften Eindruck über die Professionalität der Arbeitenden.

Der Umgang mit Arbeitsmitteln, die digital sind, stellt eine große Herausforderung an die Mitarbeiter dar. Ebenso auf den privaten Geräten muss der Anwender sich eine valide Vorgehensweise vornehmen, um der Datenflut Herr zu werden. Der Fokus liegt darauf das alle Daten wichtig sind und erhaltenswert. Es sollte nicht der Fehler begangen werden dies mit wichtiger und unwichtiger Information zu verwechseln. Die Beurteilung der Wichtigkeit ist leider nur abhängig vom aktuellen Nutzer.

Eine mögliche Lösung ist der Ansatz: „Eine Aufgabe, ein Tool!“. Das könnte bedeuten, dass die Mitarbeiter eben nicht ihre privaten E-Mail-Clients benutzen, sondern nur den des Arbeitgebers in der Cloud. So lassen sich Prozesse durchgängig gestalten und verwalten. In Privathaushalten ist die Lösung erheblich komplizierter und es kann nur die Empfehlung gegeben werden, so wenig wie möglich Programme zu nutzen.

Die Integrität der Daten ist durch die häufig verwendeten Messenger nicht mehr gewährleistet. Versendet man ein Bild über einen bekannten Messenger, verändert er den Dateinamen sowie die Größe des Bildes. Was ändert er sonst noch? Hier ist ein riesiges Gefährdungspotential vorhanden.

„Dummheit schafft Freizeit!“ Teil 2

In den frühen 2000er Jahren ging es dann weiter als beratender Betriebswirt, insbesondere im Möbelhandel. Financing & Accounting im Mittelstand, war meine Spielwiese.

In den frühen 2000er Jahren ging es dann weiter als beratender Betriebswirt, insbesondere im Möbelhandel. Financing & Accounting im Mittelstand, war meine Spielwiese.

„Immer wenn es brennt“-Aufträge waren in der Zeit meine Spezialität im Interior-Geschäft.

Projekte, die sich in einem schlechten Verlauf befanden, dennoch erfolgreich abzuschließen, war meistens der Auftrag. Dies bedeutete meistens maximaler Streß, maximale Auslastung und dann wollte ich ab 2006 mal wieder feiern und dancen.

Ich beschloß mein Informatikstudium abzuschließen, welches ich mal vor vielen Jahren irgendwo als Fernstudium angefangen hatte.

Anstatt Diplom-XYZ wurde es halt Bachelor of Science.

Das Studium an der Frankfurt University of Applied Sciences, absolvierte ich zügig neben meiner Arbeit, innerhalb von fünf Jahren, um dann direkt den einen oder anderen akademischen Job anzunehmen.

Wissenschaftliche Tätigkeiten bestimmten den Vormittag. Ich arbeitete Teilzeit auf dem Campus. Ich studierte noch ein paar Jährchen in der Mittagspause bis zum Abschluss meines Masterstudiums.

Während dieser Zeit waren auch Forschungsarbeiten außerhalb der Hochschule nötig. So kam es, dass ich einen Ort der beruflichen Bildung betrat, an dem ich jetzt als Lehrer arbeite.

Der Frankfurt University of Applied Sciences bin ich immer noch verbunden, sie verleiht mir regelmäßig (ab 2011) das Recht, die eine oder andere Lehrveranstaltung durchzuführen. (Stand 07.2021)

Im dritten Teil werde ich darüber schreiben, was ich dann so ab dem Jahr 2020 vorhabe. Es wird sicherlich was mit adaptiven Systemen sein und Bodybuildung, ….. weiter mit „Dummheit schafft Freizeit“, Teil 3

„Dummheit schafft Freizeit!“ Teil 1

„Dummheit schafft Freizeit!“, hat einer meiner Ausbilder in der Lehre immer zu mir gesagt. Deshalb habe ich mir dann, den einen oder anderen Beruf zugelegt, damit es mir nicht zu langweilig wird.

„Dummheit schafft Freizeit!“, hat einer meiner Ausbilder in der Lehre immer zu mir gesagt. Deshalb habe ich mir dann, den einen oder anderen Beruf zugelegt, damit es mir nicht zu langweilig wird.

Als Kind habe ich immer gerne die Fernsehserie „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ gesehen. In der Serie ging es um einen Roboter und einen Jungen, die mit einem Fliewatüüt (Hubschrauber) das eine oder andere Abenteuer absolvierten.

Von nun an war ich interessiert an Robotik, Programmierung und Informationsverarbeitung. Es war nicht immer einfach, diese Interessen im Beruf zu verwirklichen. Zumindest der Umgang mit Rechenmaschinen war immer möglich. In meiner Schule gab es in den 80ern schon einen Computerraum mit einem HP 98×5 Computer und Plotter sowie einige Commodore PET UND CBM. Später wurden PCs mit 80286 Prozessoren angeschafft. Ich programmierte in Basic und Pascal. Privat schaffte ich mir einen Schneider CPC 464 an und beschäftigte mich mit dBase und Assembler. Auf dem CPC 464 arbeitete ich meistens mit dem Betriebssystem CP/M, somit konnte ich verschiedene Programmiersprachen und Compiler einsetzen.

Zum Ende der 1980er Jahre hin absolvierte ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann in der Polsterindustrie und absolvierte danach noch die Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung. Ich eignete mir eine gute Wissensbreite und Wissenstiefe im kaufmännischen Bereich an. Dieses Wissen setzte ich beruflich kaum um, ich ging lieber altersgerecht Party machen und dancen und erwarb meinen Lebensunterhalt als sehr erfolgreicher Möbelverkäufer bis in die späten 1990er Jahre hinein. Zum Jahrtausendwechsel bildete ich mich noch zum Betriebswirt und Ausbilder weiter. Trotz dessen blieb ich noch im Möbeleinzelhandel in leitender Position bis in die frühen 2000er Jahre tätig.

Mehr im zweiten Teil …„Dummheit schafft Freizeit!“ Teil 2